Selbsthilfegruppen “Papillon” für Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft, der Geburt oder kurz danach verloren haben

Die Säuglingssterblichkeit

geht glücklicherweise zurück. Dennoch werden laut Bundesamt für Statistik in der Schweiz pro Jahr mehr als 300 Totgeburten registriert und mehr als 300 Säuglinge sterben im ersten Lebenesjahr. Meist befinden sich Eltern bei einem solchen Ereignis im Spital und werden in den ersten Stunden von Ärzten, Hebammen oder Seelsorgern unterstützt.

Was aber geschieht wenn sie nach Hause kommen? Sie stehen im liebevoll eingerichteten Kinderzimmer, der Stubenwagen ist mit süssen Plüschtieren verziert, die gestrickten Söckli liegen auf der Wickelkommode. Oder sie sehen im Bettli, wo eben noch ihr Kind gelegen hat, das Nuscheli oder der Nuggi auf dem Kissen. In diesem Moment realisieren Eltern, dass ihr Kind nie oder nie mehr darin liegen wird, die gestrickten Söckli nie mehr benutzt werden. In diesem Moment überschlagen sich ihre Gefühle. Schmerz, Trauer und Wut machen sich breit – ihre Hoffnung ist zerstört, ein Teil ihrer Zukunft ist ausgelöscht.

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