Ratgeber für Pflegepersonal und Ärzte bei Fehl- und Totgeburten

Ein Kind verlieren, ist eine schlimme Erfahrung: Die meisten Eltern machen sie in einem Spital. Wie man dort mit der Situation umgeht, wie sie da behandelt werden, wie viel Unterstützung sie bekommen (oder auch nicht), ob sie im Sinne ihrer eigenen Werte mitentscheiden können, ob sie sich im Einklang mit sich und der Situation erleben können, ob sie genügend Gelegenheiten haben, sich von ihrem Kind zu verabschieden, all diese Faktoren bestimmen massgeblich, wie sich der Verlust auf das Leben dieser Eltern und sogar deren Kinder auswirkt. Auch der Verlauf weiterer Schwangerschaften wird natürlich davon beeinflusst. Daher haben Menschen im Spital eine besonders hohe Verantwortung, die besten Voraussetzungen für eine gesunde Trauerverarbeitung zu schaffen.

Eltern, die ein ungeborenes oder neugeborenes Kind verlieren, sind nicht auf die Situation vorbereitet. Während Monaten wähnten sie sich in “guter Hoffnung” und nun soll ihr Kind plötzlich tot sein. Eine “zerstörte Hoffnung auf Leben” soll jedoch kein “zerstörtes Leben” nach sich ziehen. Eine gute Begleitung während dem Spitalaufenthalt schafft die Voraussetzung, dass sich Eltern später ohne Reuegefühl und Selbstvorwürfe wieder dem Leben zuwenden können.

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